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Gefahrstoffrecht: Was Unternehmen beachten müssen

Beim Umgang mit Gefahrstoffen gelten zahlreiche rechtliche Vorgaben. Wer weiß, was ein Gefahrstoff ist und welche Pflichten die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) vorsieht, kann Beschäftigte und Umwelt wirksam schützen.

Was ist ein Gefahrstoff?

Gefahrstoffe sind „Stoffe, Gemische und bestimmte Erzeugnisse, die eine oder mehrere der in § 3a Abs. 1 Chemikaliengesetz genannten Gefahrenklassen aufweisen.” Sie werden durch die CLP-Verordnung mit Gefahrenpiktogrammen (rotumrandete Raute), Gefahrenklassen sowie H- und P-Sätzen gekennzeichnet.

Welche Pflichten hat der Arbeitgeber?

Sobald Beschäftigte mit Gefahrstoffen arbeiten, muss der Arbeitgeber:

Was gehört in das Gefahrstoffkataster (§ 6 GefStoffV)?

Das Verzeichnis muss enthalten:

Welche Vorgaben gelten für Kennzeichnung und Lagerung (§ 8 GefStoffV)?

Alle Stoffe müssen identifizierbar sein. Gefahrstoffe dürfen nicht in Behältern gelagert werden, „die mit Lebensmitteln verwechselt werden können”. Nur fachkundige Personen dürfen Zugang zu hochgiftigen und krebserzeugenden Stoffen haben.

Wie Sie Ihre gesetzlichen Verpflichtungen systematisch erfassen, zeigt unsere Beratung zum Rechtskataster.

Häufige Fragen

Was ist ein Gefahrstoff?

Gefahrstoffe sind Stoffe, Gemische und bestimmte Erzeugnisse, die eine oder mehrere der in § 3a Abs. 1 Chemikaliengesetz genannten Gefahrenklassen aufweisen. Sie werden durch die CLP-Verordnung mit Gefahrenpiktogrammen, Gefahrenklassen sowie H- und P-Sätzen gekennzeichnet.

Welche Pflichten hat der Arbeitgeber beim Umgang mit Gefahrstoffen?

Sobald Beschäftigte mit Gefahrstoffen arbeiten, muss der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, Ersatzprodukte prüfen, Arbeitsplatzgrenzwerte überprüfen, Betriebsanweisungen erstellen und zugänglich machen, vor Arbeitsbeginn und mindestens jährlich unterweisen, persönliche Schutzausrüstung bereitstellen und arbeitsmedizinische Untersuchungen veranlassen.

Was muss ein Gefahrstoffkataster enthalten?

Nach § 6 GefStoffV muss das Verzeichnis die Stoffbezeichnung, die Einstufung und gefährliche Eigenschaften, die Mengenbereiche sowie die Arbeitsbereiche mit Exposition enthalten.

Welche Vorgaben gelten für Kennzeichnung und Lagerung?

Nach § 8 GefStoffV müssen alle Stoffe identifizierbar sein. Gefahrstoffe dürfen nicht in Behältern gelagert werden, die mit Lebensmitteln verwechselt werden können, und nur fachkundige Personen dürfen Zugang zu hochgiftigen und krebserzeugenden Stoffen haben.

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Bettina Huck

Projektassistenz und Büroorganisation