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Qualität, Umweltschutz, Arbeitsschutz - Wir spannen den Bogen |
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| AGENDA 21 UM-Nutzen Beispiele EMAS II konkret | |||||||
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Kommunales Umweltmanagement Das Schlussdokument
der UNCED-Konferenz von Rio im Jahre 1992, die Agenda 21, forderte alle
Gemeinden weltweit dazu auf, ihre Politik auf das Ziel von "sustainable
development", der nachhaltigen Entwicklung auszurichten.
Unter den vielen möglichen und wichtigen kommunalen Themen der Zukunft spielt der Umweltschutz eine Hauptrolle. Er wird zwar oft engagiert angegangen, aber häufig noch in Einzelaktionen und ohne tatsächlich in den Verwaltungsalltag integriert zu sein. Dabei ist auch die Verwaltungstätigkeit als solche mit Umweltauswirkungen verbunden, die sich zu durchleuchten lohnen und deren Reduzierung, neben der Umwelt, auch den Kämmerer freuen dürfte. Die konsequente Weiterführung der Selbstverpflichtung zu einer zukunftsfähigen Entwicklung ist die Implementierung eines Umweltmanagementsystems. Wird doch das Öko-Audit explizit in Kapitel 7 der Agenda 21 und dem Lissabonner Aktionsplan als geeignetes Planungsinstrument hervorgehoben. Aber nicht nur für "Agenda-Gemeinden" ist ein effektives Umweltmanagement von
Vorteil. Jede Kommune hat den gesellschaftlichen Auftrag, ihre knappen
Ressourcen so effizient wie möglich zum Nutzen ihrer Einwohner
einzusetzen. Umweltmanagementsysteme sind in Verwaltungen noch verhältnismäßig neue Instrumente, um die Belange der Umwelt systematisch in den eigenen Verantwortungsbereich zu integrieren. Das liegt hauptsächlich daran, dass sowohl die europäische Öko-Audit Verordnung (EMAS für Eco Management and Audit Scheme), als auch die internationale Norm der ISO 14001 ursprünglich für den betrieblichen Bereich konzipiert waren. In Deutschland wurde der Gültigkeitsbereich des - auf der EMAS basierenden - Umweltauditgesetzes von 1995 durch die Erweiterungsverordnung vom Jahre 1998 auf fast alle Branchen ausgedehnt. Auch verschiedene Dienstleister und kommunale Verwaltungen konnten nun ein Umweltmanagementsystem offiziell anerkennen lassen. Inzwischen sind diese bürokratischen Grenzen in ganz Europa gefallen. Die neue EMAS hat das System seit 2001 für alle Branchen geöffnet. Jede Organisation, die ihre Umweltleistung verbessern will, kann dies nun nach diesen Vorgaben tun, sich offiziell registrieren lassen und das entsprechende Logo für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen.Durch mehrere Pilotprojekte der Bundesländer wurde in den letzten Jahren gezeigt, dass sich auch für Verwaltungen ein dauerhaftes Umweltmanagement lohnt. Dies gilt sowohl für die Büroarbeitsplätze als auch für die verschiedenen Einrichtungen einer Kommunalverwaltung wie Bauhof, Schulen, Krankenhäuser oder auch Museen und Theater. Die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg war bundesweit die erste, die diese Pilotprojekte erfolgreich abschließen konnte. Die Städte Isny und Leutkirch waren die ersten, die ihr Umweltmanagementsystem offiziell registrieren lassen konnten. Inzwischen sind weitere Verwaltungen der Kommunen und Kreise gefolgt und es werden immer – wenn auch langsam – mehr.
Die Beispiele zeigen, dass ein
Umweltmanagementsystem in Verwaltungen ein geeignetes Instrument ist, die
Arbeit effizienter zu gestalten, Zeit und Geld einzusparen und einen
erheblichen Imagegewinn bringt. Beispiele für erfolgreiche Öko-Audits öffentlicher Verwaltungen (Auswahl):
Eine aktuelle Übersicht über kommunale Öko-Audit-Aktivitäten in Baden-Württemberg (Stand November 2003) steht bei der Landesanstalt für Umweltschutz als download zur Verfügung. Was verlangt die EMAS II und was hat eine Verwaltung davon? Mit der Neufassung der europäischen Öko-Audit Verordnung können nun alle interessierten Organisationen ein Umweltmanagementsystem einführen und begutachten lassen. Erfahrungen aus der Praxis der alten EMAS wurden ebenfalls eingebaut. Den Wortlaut der EMAS II, inklusive der übernommenen Abschnitte aus der ISO 14001 können Sie hier herunter laden; den Zugang zur detaillierten Gegenüberstellung der neuen mit der alten EMAS können Sie gegen eine geringe Gebühr hier beantragen. Hier nun eine kurze Darstellung der einzelnen Abschnitte auf dem Weg zum Umweltmanagement nach EMAS II. Umweltprüfung, Umweltprogramm Neben diesen Umweltauswirkungen legt die neue EMAS großen Wert auf die Kenntnis und Einhaltung aller relevanten Rechtsvorschriften. Aufgrund der Ergebnisse werden in einem Umweltprogramm die einzelnen Umweltziele und die zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen formuliert. Die
Vorteile: Die Verwaltung hat klare Ziele und kann ein wirkungsvolles Controlling einführen. Umweltleitlinien Die
Vorteile: Umweltmanagement Das Umweltmanagement wird in die bestehenden Strukturen eingepasst, bereits praktizierte Arbeitsabläufe werden auf Verbesserungen durchleuchtet und nur wo es notwendig ist, werden neue Regelungen erarbeitet. Die neue EMAS hat als Forderungen an das UMS die Formulierungen der ISO 14001 wörtlich übernommen. Dadurch wurde die bisher unbefriedigende Praxis zweier paralleler Systeme beendet. Die
Vorteile: Umweltbetriebsprüfung Die
Vorteile: Umwelterklärung Die
Vorteile: Validierung Die
Vorteile: Haben wir Ihr Interesse an einem Umweltmanagementsystem für Ihre Verwaltungsorganisation geweckt? Dann können Sie gerne unverbindlich Kontakt mit uns aufnehmen:
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