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Ausgabestand:
ISO 14001:2009

ISO 9001:2008

 
Risikomanagement - Bestandteil eines integrierten Managementsystems

Die Chancen und Risiken für das Unternehmen zu erkennen, zu analysieren und zu steuern, liegt in der Verantwortung der Unternehmensleitung. Oft werden die Risiken aber zu spät erkannt, weil es keine systematische Vorgehensweise zur Vorbeugung gibt.
Dies lässt sich am einfachsten umsetzen, wenn Risikomanagement im Rahmen eines integrierten Managementsystems betrieben wird. Für eine solche praktische Umsetzung sind dann alle Mitarbeiter gefordert.

Für einige Risiken werden vom Gesetzgeber Vorgaben gemacht. So z.B. im Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG von 1998), im Sarbanes-Oxley Act aus dem Jahr 2002 oder im Rahmen der Produkthaftung. Die Betrachtung von Risiken bei Medizinprodukten, im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen im Arbeitschutz oder bei der Konzeption von Maschinen (EU-Maschinenrichtlinie) ist heute Pflicht. In verschiedenen Normen sind dazu grundsätzliche Anforderungen und Vorgehensweisen festgelegt (z.B. ISO 14971, Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte).

Je nach Unternehmen können unterschiedliche Aspekte der Risiken im Vordergrund stehen. Um dieses Thema komplett im Unternehmensmanagementsystem zu verankern, sollten folgende Risiken behandelt werden:

  • Technische Risiken
  • Wirtschaftliche / finanzielle Risiken
  • Risiken im Arbeitsschutz
  • Umweltrisiken
  • Qualitäts- / Herstellungsrisiken
  • Haftungsrisiken / Produkthaftung
  • Marktrisiken
  • Rechtssicherheit

Die komplette und systematische Erfassung, Analyse und Bewertung von Risiken ist eine große Herausforderung für jedes Unternehmen.

  • Sind wirklich alle Risiken erfasst und analysiert?
  • Sind die Risiken systematisch bewertet und damit vergleichbar?
  • Können Prioritäten gesetzt werden?
  • Welche Kriterien gibt es für die richtige Chancen-Risikostrategie?

Neben der Analyse der Risiken in verschiedenen Risikofeldern des Unternehmens beinhaltet Risikomanagement folgende Phasen:

  • Risikoanalyse
  • Risikobewertung
  • Risikominimierung
  • Risikokontrolle
  • Risikoverfolgung
  • Kontinuierliche Kommunikation und Monitoring

Was wir anbieten
Für Ihr Risikomanagement im Unternehmen bieten wir Ihnen eine Einführung mit Praxisbeispielen in das Thema im Rahmen eines Trainings an.
Außerdem begleiten wir den gesamten Prozess bei der Einführung und Umsetzung eines Risikomanagementsystems in Ihrem Unternehmen.

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Training - Grundlagen des Risikomanagements

Ziele

  • Thematik kennen lernen:
  • Begriffe, Überblick über Normforderungen, gesetzliche Forderungen
  • Methodik zur Einführung eines Risikomanagementsystems kennen lernen
  • Werkzeuge für die Analyse und Bewertung kennen lernen und in der Praxis anwenden.

Zielgruppe
Geschäftsleitung, Vorstand, Führungskräfte, Führungsnachwuchskräfte, Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Inhalte

  • Was sind die Grundlagen des Risikomanagements?
  • Wie baut man ein Risikomanagement im Unternehmen auf?
  • Klären der Begriffe und Definitionen (u.a. Sicherheit, Gefahr, Gefährdung, Grenzrisiko, Restrisiko, Risikograph, ALARP - Grenzrisiko, Risikomatrix)
  • Vorstellen von Werkzeugen für die Risikobeurteilung (Risikoprioritätszahlen, Risikograph, Risikomatrix, Risikomatrix nach Nohl, Knoppscher Schutzschirm, Wechselwirkung von Risiken, Wechselwirkungsmatrix, etc.)
  • Zusammenhang und Einbindung des Risikomanagements in andere Managementsysteme
  • Forderungen aus Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitschutzmanagementsystemen

In praktischen Beispielen werden während des Trainings Risiken beurteilt und bewertet.

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Unterstützung bei der Einführung eines Risikomanagementsystems

Wir begleiten Sie bei der Einführung und Umsetzung eines Risikomanagementsystems im Rahmen von Workshops mit den Mitarbeitern.

Themen der Workshops

  • Risikofelder festlegen
  • Risiken bewerten
  • Risikoportfolio erstellen
  • Prioritäten setzen
  • Maßnahmen festlegen
  • Kontrollsystem einführen
  • Systematik in das Managementsystem einbinden

Prozess- oder abteilungsorientiert werden verschiedene Risikofelder wie

  • Organisation
  • Mitarbeiter
  • Störungen und Schäden
  • Unternehmensökonomie Wirtschaftliche Gegebenheiten
  • Verträge und Verpflichtungen
  • Produkte
  • Umweltschutz
  • Arbeitsschutz
  • Information
  • Sicherheit und
  • Projekte

bearbeitet und analysiert.

Dies geschieht zusammen mit den für die Prozesse direkt verantwortlichen und / oder beteiligten Mitarbeitern.

Nach der Bewertung der Risiken werden Maßnahmen und die zukünftigen Vorgehensweisen festgelegt.
Das Risikomanagementsystem (Definition frei nach ISO 9000: "Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Lenken einer Organisation bezüglich Risiken") ist dann Bestandteil des Managementsystems.

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Haben Sie Fragen zum Risikomanagement oder wünschen Sie ein konkretes Angebot?
Wir helfen Ihnen gerne weiter...

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- Training zu den Grundlangen des Risikomanagements.
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